Stadtrat-Wahl Köln: SPD-Kandidatin Manon Elisabeth Klein im Gespräch

Manon Elisabeth Klein über Wohnen, soziale Gerechtigkeit und die Zukunft Kölns

Politik

Frage: Welche politischen Schwerpunkte wollen Sie als Stadträtin in Köln umsetzen?


Antwort: Wohnen ist unser zentraler Schwerpunkt. Köln braucht bezahlbaren Wohnraum für Studierende, Auszubildende und Familien, kurze Wege, Barrierefreiheit, sichere Plätze und Quartiere, die sozial gerecht entwickelt werden.

Frage: Wie wollen Sie mit anderen Parteien zusammenarbeiten?


Antwort: Wir schließen die AfD klar aus. Mit allen anderen Parteien ist Zusammenarbeit nötig, um Mehrheiten zu bilden. Wichtig ist, Kompromisse zu finden, ohne sozialdemokratische Werte zu verraten.

Frage: Köln wächst – wo sehen Sie die größte Dringlichkeit?


Antwort: Im Wohnen. Studierende und Auszubildende finden oft keinen Platz. Wir müssen Wohnen, Verkehr und soziale Infrastruktur als Einheit planen.

Gesellschaft

Frage: Was möchten Sie für Jugendliche, Studierende und Familien verbessern?


Antwort: Ausbau von Wohnheimen, soziale Infrastruktur in benachteiligten Veedeln, Unterstützung von Alleinerziehenden, Bildungsgerechtigkeit und Bekämpfung von Kinderarmut.

Frage: Wie wollen Sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken?


Antwort: Durch Angebote wie Jugendtreffs und Demokratiefestivals, die Begegnung fördern. Die Stadt schafft Strukturen, die Gesellschaft muss Engagement zeigen.

Global

Frage: Welche Verantwortung hat Köln in der globalen Klimakrise?


Antwort: Verantwortung primär für die eigene Stadt, z. B. Begrünung, Hitzeschutz, Schwammstädte. Austausch mit Städten wie Wien, um soziale und ökologische Maßnahmen zu kombinieren.

Frage: Wie soll Köln internationaler werden?


Antwort: Förderung von Städtepartnerschaften, zivilgesellschaftlichem Austausch, Kulturprogrammen und mehr Unterstützung für internationale Austauschprogramme, besonders für Jugendliche.

Persönlich

Frage: Was hat Sie motiviert, zu kandidieren?


Antwort: Engagement in der SPD seit 2019, Wunsch, feministische und jugendsozialistische Perspektiven einzubringen, auf kommunaler Ebene schnelle, sichtbare Veränderungen zu bewirken.

Frage: Welche Werte prägen Ihre politische Laufbahn?


Antwort: Feminismus, Antirassismus, Internationalismus, Solidarität, Chancengleichheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Frage: Was unterscheidet Sie von anderen Kandidaten?


Antwort: Fokus auf soziale Unterstützung statt individueller Leistung, realistische Umsetzung sozialer Politik, Kombination aus Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit.

Ziele

Frage: Wie sehen Sie Köln in fünf Jahren?


Antwort: Sozialer, inklusiver und lebenswerter, mit mehr Angeboten für Jugendliche und Randviertel, stärker durchdachte Quartiere und Infrastruktur.

Frage: Was wäre ein Erfolgsmoment für Sie?


Antwort: Wenn Bürgerinnen und Bürger sagen, dass Veränderungen sichtbar und hilfreich sind, z. B. konkrete Verbesserungen im Alltag, wie sichere öffentliche Plätze oder nutzbare Einrichtungen.

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